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Escrima
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| Balance |
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Escrima
: die effektivste Form des Stockkampfs « |
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Auf Grund des spanischen Einflusses wurde diese philippinische
Kampfkunst unter dem Namen Arnis de Mano" bekannt,
abgeleitet vom spanischen Wort arnés", der
gepanzerten Rüstung der spanischen Soldaten.Im Laufe
der Zeit wurde sie auch Estokada", Estoque",
fraile", arnes de mano" oder einfach
Arnis" genannt. . Das Wort Escrima"
stammt vom spanischen Wort Esgrima" ab, welches
fechten bedeutet. Der Name des Stocks, welcher sowohl aus
Rattan oder Hartholz sein.
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Escrima ist eine philipinische Kampfkunst mit Jahrtausende alter
Tradition und Geschichte. Das authentische Escrima wurde als nationales
Verteidigungssystem, primär zum Schutz vor Eroberung und religiöser
Unterdrückung entwickelt. Escrima ist eine philippinische Kampfkunst,
deren Schwerpunkt auf dem Umgang mit einer Waffe (stumpf oder schneidend)
von circa 52 cm bis 70cm Länge liegt. Escrima ist gekennzeichnet
durch hohe Individualität, Ökonomie der Bewegung, Präzision,
Timing und Körpermechanik, Schnelligkeit, Bewegungsfluss und
explosive Kraftentfaltung.
Auf Grund des spanischen Einflusses wurde diese philippinische Kampfkunst
unter dem Namen Arnis de Mano" bekannt, abgeleitet vom
spanischen Wort arnés", der gepanzerten Rüstung
der spanischen Soldaten.Im Laufe der Zeit wurde sie auch Estokada",
Estoque", fraile", arnes de mano" oder
einfach Arnis" genannt. Bei den Tagalogs heisst sie Pananandata",
bei den Pangasinan Kalirongan", bei den Ilocanos Didya"
oder Kabaraon", bei den Ibanags Pagkalikali",
bei den Pampanguenos Siniwali" und bei den Visayans Kaliradman"
und später Esgrima" oder Eskrima". Das
Wort Escrima" stammt vom spanischen Wort Esgrima"
ab, welches fechten bedeutet. Der Name des Stocks, welcher sowohl
aus Rattan oder Hartholz sein konnte, war entweder Olisi",
Baston" oder Garote".
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Escrima ist eine philipinische Kampfkunst mit Jahrtausende
alter Tradition und Geschichte. Das authentische Escrima wurde
als nationales Verteidigungssystem, primär zum Schutz
vor Eroberung und religiöser Unterdrückung entwickelt.
Escrima ist eine philippinische Kampfkunst, deren Schwerpunkt
auf dem Umgang mit einer Waffe (stumpf oder schneidend) von
circa 52 cm bis 70cm Länge liegt. Escrima ist gekennzeichnet
durch hohe Individualität, Ökonomie der Bewegung,
Präzision, Timing und Körpermechanik, Schnelligkeit,
Bewegungsfluss und explosive Kraftentfaltung.
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Die einzelnen Techniken werden
nur am Anfang, also in der Grundschule isoliert gelernt. In den
fortgeschrittenen Übungsformen wie z.B. Lock & Block
und Free Flow lernt der Schüler, in Sekundenbruchteilen die
Grundtechniken effektiv miteinander zu verbinden und von einer
Technik in die andere zu fließen.
In den fortgeschrittenen Trainingsstadien hat man ständig
die Möglichkeit, selbst festzustellen, welche Techniken schon
reflexartig funktionieren und welche noch bewusstes Denken erfordern.
Die stetige Entwicklung und das kontinuierliche Üben von
Escrima Bewegungen läßt das innewohnendes Potential
"fühlen". Die Kräfte werden in logische systematische
Reaktionen geformt und durch dynamische weiche schnelle Entladungen
sprich Angriffsbewegungen kanalysiert. Diese wertvolle Erfahrung
und das dazugehörige Verständnis für die überlegenden
Konzepte entwickelt parallel auch Ihr Selbstbewußtstein
und Ihre Gelassenheit. Furcht und Angst entweichen
in Entschlossenheit und Sicherheit.
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Escrima
: ein wirkungsvolles Konzept für Jedermann « |
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Das zentrale
Konzept ist Balance. Ohne Gleichgewicht (physisches aber auch
mentales) sind ökonomische und sichere Bewegungen unmöglich.
Hinzu kommt die unbedingte Konzentration auf das Hier und
Jetzt, auf sich selbst und auf den Partner/Gegner/Angreifer,
auf die eigene Wahrnehmung - kurz: Fokus.
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Escrima
ist auch mentale Selbstverteidigung « |
Allerdings wäre Escrima nicht die aktive und dynamische
Bewegungskunst die sie ist, wenn die Bewegungen nicht mit
Kraft, Timing & Geschwindigkeit ausgeführt werden
würden. Das Konzept der Übertragung (Transition)
steht für die Anwendung der Escrima-Konzepte auf die
unterschiedlichen Waffen und vermittelt auf diese Weise
eine, der jeweiligen Waffe entsprechende und angemessene
Einstellung, Geisteshaltung und Bewegungsökonomie.
In den philippinischen Kampfkünsten, also auch im Escrima,
werden bewaffnete und unbewaffnete Selbstverteidigungs-techniken
trainiert.
Aber: Selbstverteidigung
findet zuerst im Kopf statt ...! Die Selbstsicherheit, die
aus dem Bewusstsein resultiert, sich im Ernstfall effektiv
wehren zu können, erlaubt es geübten Escrimadores
eine bedrohliche Situation möglicherweise bereits im
Vorfeld ohne den Einsatz seines Könnens zu bewältigen.
Durch das erworbene Können erweitert sich also der
individuelle Handlungsspielraum - auch im Alltag: Wir lernen
zu kämpfen, um nicht kämpfen zu müssen. Falls
es aber doch nötig wird sich zur Wehr zu setzen, dann
sind wir durch gezieltes Training bestens darauf vorbereitet.
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